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Die Gans, die goldene Eier legte

Die Fabel

Es waren einmal ein armer Bauer und eine arme Bäuerin, die auf ihrem Bauernhof ein karges Leben hatten. Sie träumten jeden Tag davon, reich zu sein und ein besseres Leben zu führen.

Eines Tages ruft die Bäuerin aufgeregt nach ihrem Mann. Der Bauer rennt zu ihr und als er sie sieht, traut er seinen Augen nicht. In der Hand hält die Bäuerin ein goldenes Ei! Das goldene Ei habe ihre Gans gelegt. Die Bäuerin und der Bauer sind überglücklich. Endlich werden sie ihren Traum vom Reichtum erfüllen können.

Tagein, tagaus verwöhnen sie nun die Gans. Sie bekommt das saftigste Gras zu fressen und das weichste Bett aus Stroh in der warmen Küche. Die Gans zeigt sich erkenntlich, indem sie jeden Morgen ein goldenes Ei legt.

Mithilfe der goldenen Eier können die Bauern nun mehr Land und mehr Vieh kaufen und so ihre Besitztümer vermehren.

Doch der Bauer zeigt sich der ungeduldig. Er möchte viel schneller noch reicher werden und wird immer goldgieriger. Er ist der Ansicht, dass sich das Warten gar nicht lohne, denn die goldenen Eier warten im Bauch der Gans nur auf sie.

So entschließt er sich eines Morgens, gemeinsam mit seiner Frau, dem Glück auf die Sprünge zu helfen. Sie schlachten die Gans. Aber als sie ihr den Bauch aufschneiden müssen sie feststellen, dass darin kein einziges goldenes Ei zu finden ist!

Enttäuscht über ihre eigene Gier, müssen sie ihre Träume von noch größerem Reichtum aufgeben und mit dem zufrieden sein, was sie bereits haben.

Die Moral der Geschichte
Gebe dich mit den Dingen zufrieden, die du schon hast, und sei nicht habgierig.

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